In acht Tagen um die Welt - Teil1
...so zumindest kam ich mir vor, als ich mir einen langersehnten Traum erfüllte. Ich möchte zu den Erbseninseln, möchte nach Christiansö, einhand!
Ich starte in Freest mit Kurs auf Sassnitz. Der Hafen ist mir mittlerweile bekannt. Was früher mal für mich ein größerer Törn war, ist heute fast schon ein Katzensprung. Mit böigen 4 bis 5 bft aus SW, Sonne satt und und 25,4sm bin ich in knappen 6 Stunden in Sassnitz eingelaufen. Trotz Seitenwind gelingt es mir dennoch mit Leinen um den Dalben und Motorschub meine AKUA gerade ins Joch zu manövrieren. Neben mir liegt ein Langfahrtsegler der gerade aus der Karibik kommt und zurück nach Greifswald möchte. Ich interessiere mich für Einhandnachtfahrten, denn diese traue ich mir nicht zu. Er gibt mir viele Tipps und bestärkt mich, es einfach mal auszuprobieren. Alle 15 min soll der Wecker klingeln, kurz rausschauen, ob alles stimmt und das ohne wirkliche Pause, Tag wie Nacht... Ich weiß nicht so recht!
Ich mag Sassnitz und bleibe dort zwei Nächte. Ich habe das Gefühl, gut erholt sein zu müssen, bevor es auf die Überfahrt nach Schweden geht. Noch am Abend vor meiner Abreise, treffe ich auf Thomas von meinem Steg in der Lagunenstadt mit seinem Schwiegervater, die auch gerade aus Schweden kommen.. Sie machen mich auf die Windparks aufmerksam, die in meiner Karte noch nicht verzeichnet sind. Ich erhalte Screenshots und eine Handvoll Tipps. Gut, dass ich damit konfrontiert wurde, denn ich hätte ziemlich komisch aus der Wäsche geschaut, wenn ich vor mir lauter Windräder sehe, die auf meiner Karte aber nicht sind. Es wäre schwierig dort die Stelle auszumachen, wo ich den Park queren könnte. Wir gehen Pizza essen und immer wieder führt das Gespräch nach Christiansö. Ich solle dort unbedingt hinsegeln, schön sei es dort und so besonders. Ich weiß nicht recht. Ganz allein?









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