In acht Tagen um die Welt - Teil 2


Nach Stunden auf See - Chaos an Deck

Ich starte bereits 5 Uhr. Es ist noch dunkel. Ich mag es sehr, mit dem Sonnenaufgang zu segeln. Zunächst bin ich im ersten Reff unterwegs, doch je weiter ich mich von Sassnitz entferne und je länger ich auf der Ostsee bin, verliere ich auch meine Bedenken und Ängstlichkeit. Mit Welle schräg achtern streikt mein Autopilot, einmal auf Toilette und meine Akua dreht Püretten, um sich dann in den Wind zu stellen. Die Segel schlagen und mir fallen fast die Ohren unter Deck ab... Auch muss ich immer wieder ins Reff, um erneut das Vorsegel voll rauszulassen. Ein ewiges und recht anstrengendes hin und her. Tatsächlich erlebe ich diesen Törn als sehr herausfordernd und ich freue mich um so mehr, als ich Ystad ausmachen kann. Im Hafen endlich angekommen, klappt das Anlegemanöver perfekt. Nur noch Anmelden, Hunger und Durst stillen, Fotos machen und ein paar Telefonate führen, dann falle ich erschöpft in meine Koje...























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